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Tag 1 und eine besondere Dokumentation unserer Route

  • Autorenbild: Herbert Zauner
    Herbert Zauner
  • 9. Feb. 2025
  • 6 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 12. Sept. 2025

Ein Punkt, der mir besonders am Herzen liegt, ist die Dokumentation meiner Touren . Schon 2017, während unserer Transalp , wurde mir bewusst, wie wertvoll es ist, Erinnerungen nicht nur im Kopf zu bewahren, sondern sie auch in Bildern und Videos festzuhalten.


Die Farben der Landschaft, das tiefe Blau des Meeres, die verwinkelten Gassen kleiner Dörfer, die Gastfreundschaft der Menschen und die unberührte Natur – all das möchte ich einfangen, um es später immer wieder erleben zu können. Deshalb überlege ich aktuell, mir eine neue Videokamera zuzulegen. In unserer schnelllebigen Zeit verblassen Erinnerungen oft viel zu schnell. Mit einer guten Dokumentation kann ich nicht nur meine schönsten Momente bewahren , sondern auch Freunde und Familie an diesem Abenteuer teilhaben lassen.




Wie man sieht ist Michael bzgl. Bilder schon sehr motiviert und gut organisiert! Da kann ich mich jetzt schon auf sehr rasante Videos freuen!


Doch es geht nicht nur um Bilder und Videos – auch das schriftliche Festhalten der Erlebnisse ist mir wichtig. Ich möchte mir jetzt schon einen Plan zurechtlegen , damit ich regelmäßig Zeit finde, meine Eindrücke zu notieren. Schließlich habe ich mit diesem Blog den ersten Schritt gemacht, euch an meinen Touren teilhaben zu lassen – also heißt es für mich jetzt auch dranbleiben und alles bestmöglich dokumentieren.

Natürlich wird nicht jedes Detail für jedes interessant sein, aber genau das ist das Schöne an einem Blog: Jeder*r kann selbst entscheiden, was ihn oder sie anspricht. Ich freue mich darauf, meine Erlebnisse mit euch zu teilen!

 


Eine Reise zu mir selbst


Auch wenn ich die Tour jetzt mit Michi teile, bleibt der ursprüngliche Gedanke bestehen: Die Reise gibt mir die Möglichkeit, innezuhalten und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die bekannten Orte, die ich besuchen werde, erinnern mich daran, wie viel Freude und Dankbarkeit ich für diese Insel empfinde.


Ich freue mich unglaublich darauf, dieses Abenteuer zu erleben und all die Eindrücke, die ich sammle, mit euch zu teilen – sei es durch Erzählungen, Bilder oder Videos. Danke, dass ihr mich auf meinem Weg unterstützt, sei es mit Tipps, Gedanken oder einfach durch euer Mitfiebern.



Die Route und die Herausforderung


Die Gesamtstrecke umfasst eine beeindruckende Anzahl an Kilometern und Höhenmetern, die ich euch später noch genauer mitteilen werde. Jede Etappe ist sorgfältig geplant und wird uns durch unterschiedlichste Landschaften führen: von der rauen Küste über sanfte Hügel bis hin zu kleinen Bergdörfern im Inselinneren. Die körperliche und mentale Herausforderung wird groß sein, aber gerade das macht den Reiz dieser Reise aus.

  

Korfu, wir kommen!


Somit beginne ich heute gleich euch den ersten Tag unserer Route vorzustellen:


Tag 1 / Ημέρα 1



Unsere Fahrt startet in Korfu-Stadt und führt uns entlang der Küste in Richtung Norden.

Während dieser Abschnitt im Sommer aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens nicht gerade ideal wäre, sieht die Sache Anfang Mai hoffentlich ganz anders aus – eine perfekte Zeit, um die Strecke entspannt zu genießen. Doch die Gemütlichkeit hält nur etwa 17 Kilometer , denn dann beginnt der Anstieg zum Pantokrator , dem höchsten Berg der Insel. Ab hier werden unsere Wadeln ordentlich gefordert – und es wird sich zeigen, wie gut wir wirklich in Form sind!

Aber eines steht fest: Wer Korfu mit dem Rad umrundet, kommt am Pantokrator nicht vorbei! 


Der Gipfel ruft, und die Aussicht von oben ist atemberaubend. Wenn das Wetter mitspielt, erwartet uns ein Blick, der jede Anstrengung wert ist – ein Panorama über die gesamte Insel bis hinüber nach Albanien. Ich bin schon gespannt, wie sich dieser Anstieg anfühlen wird. Ein echtes Highlight der Tour – also, auf geht's! 🚴‍♂️💪


Der Pantokrator ist mit 906 Metern der höchste Berg Korfus und ein markantes Wahrzeichen der Insel. Sein Name bedeutet „Allherrscher“ – ein passender Titel für einen Gipfel, der einen der beeindruckendsten Ausblicke über Korfu und das Ionische Meer bietet.

Was macht den Pantokrator besonders?

Fantastische Aussicht : An klaren Tagen reicht der Blick von der Spitze bis nach Albanien, das nur wenige Kilometer entfernt liegt, und sogar bis zum italienischen Festland.

Ein historischer Ort : Auf dem Gipfel steht ein Kloster , das ursprünglich aus dem 14. Jahrhundert stammt. Die heutige Version wurde im 17. Jahrhundert neu errichtet und verwaltet noch immer eine kleine Kapelle.

Karge, aber beeindruckende Landschaft : Die Vegetation auf dem Pantokrator unterscheidet sich deutlich vom übrigen, oft üppig grünen Korfu. Hier oben dominieren Felsen, niedrige Büsche und Kräuter – eine raue, aber faszinierende Natur.

Eine beliebte Herausforderung für Radfahrer : Die Straße hinauf ist kurvenreich und bietet verschiedene Routen, die sich in Steilheit und Schwierigkeit unterscheiden. Eine klassische Auffahrt führt über Ipsos und Spartilas , wo die ersten steilen Rampen beginnen.

Die Auffahrt zum Pantokrator gilt als einer der anspruchsvollsten Anstiege der Insel – aber die Belohnung am Gipfel macht jede Anstrengung wett! 🚴‍♂️💪

 

Nach einer hoffentlich erholsamen Pause wartet die Abfahrt – und darauf freue ich mich ganz besonders! Die Abfahrten sind der wohlverdiente Lohn für die Anstrengungen des Anstiegs. Mit etwas Glück wird es eine flotte und spannende Strecke bergab – bin schon gespannt, wie sich der Weg schlängelt und was uns erwartet!


Ebenso neugierig bin ich, wo wir nach diesem ersten, hoffentlich großartigen Tag unser Nachtlager aufschlagen werden. „Zelt“ wäre da wohl etwas übertrieben – Camping unter freiem Himmel und auf dem Boden schlafen? Nein, das ist definitiv nicht mein Stil! Dafür bin ich einfach zu alt und, ganz ehrlich, auch zu bequem. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir auch außerhalb der Hauptsaison eine Unterkunft finden werden, die uns zusagt. Zwischen  Agios Spiridon und Acharavi wird uns hoffentlich jemand ein Zimmer anbieten. Und was ganz wichtiges: Zu dieser Zeit sind wir dann auch sicher schon stark „unterzuckert“ – "die Tiger sind hungrig und brauchen ihr Futter"! Und wenn der Michi bis dahin noch kein Bier hatte, ist er zum einen grantig und zum anderen durstig! Ich halte es schon so wie bei der Transalp – ohne Bier geht’s auch! Bin mal gespannt, wie das dann in Griechenland sein wird. Immerhin bin ich etwas älter, die Luft und einfach überhaupt! Yamas/ τζαμάς

Also dann – gute Nacht, oder wie man hier sagt: Kalinichta! Καληνύχτα


Griechisch-Unterricht für Genießer – Tag 1: Die Taverne 🍷🇬🇷


Heute beginnt offiziell mein Griechisch-Unterricht , und wer könnte mir dabei besser helfen als mein Freund Yanis ? Er hat sich bereit erklärt, mir jeden Tag ein paar nützliche griechische Wörter beizubringen – speziell für Urlauber, die sich schnell und effizient durch die schönsten Ecken Griechenlands befassen wollen .

Und womit hat der Mann angefangen? Natürlich mit der Taverne! Warum? Ganz einfach: Weil eine griechische Insel ohne Taverne wie ein Ouzo ohne Anisschnaps ist – schlichtweg unvollständig!


Für mich ist die Taverne der wichtigste Ort überhaupt . Hier kann ich stundenlang sitzen, das griechische Treiben beobachten und mich dabei völlig in der Atmosphäre verlieren . Idealerweise liegt sie direkt am Meer , sodass der Blick ins Unendliche schweifen kann , während ein laues Lüftchen die warmen Sommerabende perfekt macht.

Und dann gibt's noch die Musik. Ja, die Musik! Ein bisschen griechische Klänge im Hintergrund ? Herrlich! Ein Live-Bouzuoki-Spieler direkt am Tisch, der mich mit triefender Leidenschaft zu Sirtaki-Akrobatik animieren will? Naja, sagen wir mal so: Es gibt Momente, in denen ich mir ein dezentes „páme spíti“ (lasst uns nach Hause gehen) auf Griechisch merken sollte. 😅


Aber zurück zur Taverne – dem Ort, an dem die Zeit langsamer vergeht, das Essen besser schmeckt und die Sorgen des Alltags bei einem Glas Wein einfach im Sonnenuntergang verschwinden . Und genau deshalb starte ich meinen Griechisch-Kurs hier – denn wer die Speisekarte nicht lesen kann, riskiert Überraschungen auf dem Teller! 🍽️😄


Da es mir nicht nur wichtig ist, Griechisch zu sprechen , sondern auch die Schriftzeichen zu entschlüsseln , gibt es natürlich auch eine Spalte mit der originalen griechischen Schreibweise . Also könnt ihr nicht nur bestellen , sondern auch die Speisekarte entziffern , ohne versehentlich etwas ganz anderes zu bekommen. 😉 Viel Spaß!


In der Taverne

Stin taverna

στην ταβέρνα

Frühstück

Proinó

Πρωινό

Mittagessen

Mesimerianó

Μεσημεριανό

Abendessen

Deípno

Δείπνο

Trinken

potó

ποτό

Wasser

Nero

νερό

Bier

Býra

Μπύρα

Wein

Krasí

Κρασί

Tee

tsái

τσάι

Kaffee

kafés

καφές

Griechischer Kaffee

Ellinikós kafés

Ελληνικός καφές

Glas

Potíri

Ποτήρι

Flasche

Boukáli

Μπουκάλι

Fleisch

Kréas

Κρέας

Gemüse

Lachaniká

Λαχανικά

Salat

maroúli

μαρούλι

Fisch

Psári

Ψάρι

Brot

psomí

ψωμί

Salz

Alas

Αλας

Pfeffer

pipéri

πιπέρι

Guten Appetit!

Kalí órexi

Καλή όρεξη

sehr gut

polý kaló

πολύ καλό

Ich mag es nicht scharf

óchi pikántiko

όχι πικάντικο

Ich bin Vegetarier

Eímai chortofágos

 

Είμαι χορτοφάγος



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