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"Siga Siga" oder: Wo schlafen wir eigentlich? Und wie starten wir in den Tag?

  • Autorenbild: Herbert Zauner
    Herbert Zauner
  • 13. März 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 12. Sept. 2025



Bei unserer Alpenüberquerung hatten wir, bis auf eine Nacht, alles spontan vor Ort gebucht. Mal wussten wir am Vorabend, wo wir landen, und haben schnell noch über Booking.com ein Zimmer gesichert - mal haben wir uns einfach überraschen lassen. Es ging sich immer aus! Na ja, bis auf diese eine Nacht, als wir dachten, eine rustikale Berghütte sei eine charmante Idee. Spoiler: Sie war es nicht.





Und wie wird das jetzt auf Korfu?


Zumindest die erste Nacht vom 1. auf den 2. Mai werden wir noch zu Hause in aller Ruhe buchen. Alles andere? Abenteuer pur! In der Vorsaison dürfte die Auswahl überschaubar sein, also nehmen wir, was wir kriegen! Hauptsache, es gibt am Morgen ein Frühstück, damit wir nicht schon nach den ersten Kilometern nach einer Bäckerei suchen müssen.


Die große Herausforderung: Zwei Männer, ein Zimmer!


Erfahrungsgemäß wird es so aussehen:



Zwei Schnarcher – also quasi eine nächtliche Sinfonie in Dolby Surround.


✅ Ein Chaos Perfecto, bestehend aus verschwitzter Radkleidung, halbherzig gewaschener Wäsche und einer kreativen Gepäckverteilung im ganzen Raum.


✅ Alles liegt herum – aber Hauptsache, wir wissen beide, wo unsere Sachen sind (also zumindest so ungefähr).


Doch bisher sind wir damit immer gut klargekommen – und warum sollte es diesmal anders sein? Wir haben uns ja in den letzten Jahren nicht großartig verändert (außer vielleicht ein paar Falten mehr, aber das zählt nicht).


Der wahre Test: Das morgendliche Ritual!

Hier werden sich die wahren Herausforderungen der Tour zeigen. Während ich als Frühaufsteher am liebsten direkt nach dem ersten Espresso aufs Rad hüpfen würde, weil ich die steilsten Anstiege am liebsten noch vor dem ersten Sonnenstrahl hinter mir habe, sieht Michael das Ganze… sagen wir mal… etwas entspannter - etwas griechischer!



Das Frühstück schon ein Kapitel für sich. Während ich mit einem Kaffee und einem knusprigen Croissant gut in den Tag starte, braucht Michael… naja, sagen wir mal: mehr. Ein Croissant reicht ihm höchstens als Vorspeise. Er ist jemand, der morgens schon Energie braucht – schließlich müssen die Waden funktionieren! Aber was gibt es überhaupt in den typischen griechischen Gegenden? Ein klassisches Hotelbuffet mit allem Drum und Dran? Oder doch eher die minimalistische Variante mit ein paar Keksen und einem Mini-Kaffee? Ich bin gespannt. Und fällt Michael vor Hunger zusammenbricht – keine Sorge, irgendwo gibt es bestimmt eine Taverne, die ihm ein deftiges Omelett mit Feta und Tomaten serviert. Oder zumindest ein Stück Spanakopita, das ihm die nötige Kraft für die nächsten Kilometer gibt. Aber keine Sorge, ich lebe nicht nur von guter Luft und griechischem Kaffee – SICHER NICHT! Bei mir ist es nur so (zumindest beim Radfahren! 😉), dass ich morgens mit einem warmen Porridge bestens auskomme. Und dann kann's losgehen!



Eine Reise ist nicht nur eine Aneinanderreihung von gefahrenen Kilometern, sondern vor allem eine Begegnung mit Menschen. Und genau das ist mir wichtig: Die griechischen Gastgeber kennenzulernen, ihre Geschichten zu hören, ihren Humor zu verstehen – oder es zumindest zu versuchen. Vielleicht gibt es ja in Zukunft sogar eine eigene Kategorie auf meinem Blog: Der netteste Gastgeber des Tages? Der interessanteste Grieche? Oder der lustigste Typ, der uns über den Weg läuft? 

Denn eines ist sicher: Griechenland ist voller Charaktere, voller Menschen mit spannenden Geschichten – man muss sich nur die Zeit nehmen, sie kennenzulernen. Und genau das werde ich tun.


Aber wie kommt man ins Gespräch? Verständigen wir uns mit Händen und Füßen? Oder reichen meine gesammelten griechischen Vokabeln aus, um ein halbwegs flüssiges Gespräch zu führen? Die Praxis wird's zeigen! Ich hoffe ja insgeheim, dass mein charmantes „Kalimera“ für ein freundliches Lächeln sorgt und dass ich mit ein paar Brocken mehr erreiche als nur ein verständnisloses Kopfschütteln. Vielleicht bringt uns der eine oder andere Satz ja sogar in eine tiefere Unterhaltung – oder zumindest zu einem Ouzo aufs Haus. Wer weiß?


Eines ist auf jeden Fall klar: Egal, wo wir schlafen und was wir morgens auf dem Teller haben – solange wir uns mit den Menschen austauschen, neue Geschichten hören und Siga Siga in den Tag starten können, wird's eine unvergessliche Reise!


Eine kleine Anekdote zum Schluss:

Ich erinnere mich an einen Urlaub auf einer griechischen Insel, als ich einmal versuchte, den Wirt einer Taverne zu fragen, wann denn das Essen fertig wäre. Ich hatte Hunger, die Sonne brannte, und ich war ungeduldig. Seine Antwort?


„Wenn es fertig ist.“


Und dann lehnte er sich gemütlich zurück und goss sich noch einen Ouzo ein.

Und genau das wird unser Motto für diese Tour sein: Siga siga!



Wir werden immer irgendwo ein Bett finden, irgendwann auf das Rad steigen – und Hauptsache, wir genießen es! 🚴‍♂️

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