Stoizismus & Radfahren – Wie mich Dietmar Gumprecht zum Bloggen brachte
- Herbert Zauner
- 26. Feb. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 12. Sept. 2025

Manchmal braucht es nur einen kleinen Anstoß – oder in meinem Fall einen stoischen Schubser –, um Dinge ins Rollen zu bringen. Und wer könnte das besser als Dietmar Gumprecht? Freund, Arbeitskollege und – vor allem – Experte für Stoizismus. Er ist nicht nur
Autor des Buches „ROBUST GLÜCKLICH - RESILIENZ DURCH STOIZISMUS“, sondern auch bekannt durch seinen Podcast, Vorträge und seine Präsenz auf sämtlichen sozialen Medien. Kurz gesagt: Ein Mann mit klaren Gedanken und einer klaren Botschaft.
Dietmar hat mich dazu ermutigt, meinen Blog Sattelgeschichten.at ins Leben zu rufen. Ohne ihn hätte ich wohl weiterhin nur meine Kilometer abgespult und mir gedacht: „Na gut, war eine schöne Tour.“ Aber nein, durch ihn habe ich begonnen, meine Erlebnisse zu reflektieren, sie aufzuschreiben – und sie mit euch zu teilen.
Aber was hat das jetzt mit Stoizismus zu tun? Eine ganze Menge!
Stoizismus und Radfahren – eine perfekte Kombination
Wie oft habe ich mich schon über Dinge geärgert? Ein platter Reifen mitten im Nirgendwo, ein extrem blöder Gegenwind oder eine Steigung, die auf der Karte irgendwie harmloser aussah. Und wie oft habe ich mich gefragt: „Warum passiert das ausgerechnet mir?“ Früher hätte ich mich lange über solche Dinge aufgeregt, mich in meinem Ärger verfangen und Energie verschwendet. Heute – dank Stoizismus – weiß ich: Es gibt Dinge, die ich nicht ändern kann. Aber das, was in meiner Macht liegt, das kann ich beeinflussen.
Mein Reifen ist platt? Na gut, dann lerne ich eben, wie man ihn schneller wechselt. Gegenwind? Tritt fester in die Pedale oder akzeptiere es einfach.
Steigungen? Naja, die tun halt weh – aber oben wartet meistens eine geile Aussicht und eine meist tolle Abfahrt!
Warum ich schreibe – und warum du es lesen solltest
Dieser Blog ist genau aus diesem Mindset heraus entstanden: Ich kann selbst bestimmen, wie ich meine Zeit nutze, wofür ich Energie aufbringe und wie ich mein Leben gestalte. Radfahren ist für mich nicht nur Sport, sondern eine Möglichkeit, mich zu fokussieren, meine Grenzen zu spüren und neue Gegenden zu entdecken.
Linz, meine Heimat seit über drei Jahrzehnten, habe ich erst wirklich durch das Radfahren kennengelernt. Denn es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen „ich weiß, wo die Donau ist“ und „ich habe jede Kurve des Donau-Radwegs selbst erfahren“. (zumindest in OÖ!)

Und weil es mir Freude macht, meine Erlebnisse aufzuschreiben, geht die Reise weiter – mit neuen Strecken, neuen Erfahrungen und natürlich neuen Blogbeiträgen.
Ohne ihn hätte ich vielleicht nie angefangen zu bloggen. Dank seiner Tipps hätte ich mich vielleicht weiter über unnötige Dinge aufgeregt, anstatt sie einfach hinzunehmen. Und vielleicht hätte ich immer noch nicht verstanden, dass es nichts bringt, sich über das Wetter zu beschweren – sondern dass man einfach mit der passenden Kleidung losfahren sollte.
In diesem Sinne: Bleibt stoisch, bleibt in Bewegung und bleibt dran an den Sattelgeschichten!
--------------------------------------------------------
Und weil ich schon ein paar Rückmeldungen bzgl. Rezepte für griechische Speisen erhalten habe - hier nun kurz eine typische griechische Vorspeise!
„Essen in Griechenland ist mehr als nur satt werden – es ist ein Ritual, ein geselliges Zusammensein, bei dem der Tisch mit kleinen Köstlichkeiten überladen ist.“
Wenn ich an unsere gemeinsamen Urlaube mit den Eidis und anderen Freunden zurückdenke, dann sehe ich vor mir einen Tisch voller Mezedes, an dem jeder zugreift, teilt und genießt. Diese kleinen Gerichte sind der perfekte Einstieg in einen langen, genussvollen Abend – und genau deshalb gibt's heute eine typisch griechische Vorspeise für euch!“
FETA IM OFEN!

Eine für mich typische griechische Vorspeise ist der Feta aus dem Backofen.
Das Rezept ist einfach.
Also Feta ab in den Ofen, vom Urlaub in Griechenland träumen und einfach genießen. Werde euch dann spätestens in der 1. Mai Woche ein Originalfoto von Ilias Taverne schicken! (dann wisst ihr wovon ich rede!)
500 g griechischer Feta
4 EL Olivenöl
4 TL Thymian
8 Stk Oliven, schwarz
2 Stk Zwiebeln, rot
2 Stk Knoblauchzehen
Je 1 Stk Paprika, grün, gelb & rot
8 Stk Pfefferoni eingelegt
4 Stk Tomaten
2 Prise Pfeffer
Als Erstes den Schafskäse in vier Scheiben schneiden und am besten in 4 Auflaufformen (kleine!) verteilen.
Nun die Tomaten in Achtel teilen, die Paprika in kleine Stücke schneiden und den Knoblauch klein schneiden. Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Alles zu dem Schafskäse in die Formen geben. Die Oliven und die Pfefferoni verteilen und jeweils einen Esslöffel Olivenöl zugeben. Mit Thymian und Pfeffer kräftig würzen.
Zum Schluss den Feta im vorgeheizten Backofen bei etwa 180°C Ober-/Unterhitze für 20 Minuten backen. Danach sofort genießen.







Kommentare