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Technik-Check für die "große Tour" – Sei eins mit deinem Bike!

  • Autorenbild: Herbert Zauner
    Herbert Zauner
  • 15. Apr. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 12. Sept. 2025




Ich habe es ja schon angedeutet: Dieses Jahr will ich nicht nur treten, sondern auch wissen , was ich da eigentlich tue bzw. mit was und wie ich unterwegs bin!

Bei meiner ersten Alpenüberquerung habe ich mich blind auf Michi verlassen – der wusste immer, was zu tun war, (naja so übertreiben brauche ich jetzt auch wieder nicht!) wenn das Bike mal am Ende war. Ich? Ich wusste immerhin, wie man den Sattel verstellt und die Trinkflasche gefüllt hat. Aber wenn es um eine Schaltung, Bremsen oder eine gerissene Kette geht? Äh… ja, da war Michi mein Notfallmechaniker. Glaubte ich! Denn tatsächlich brauchten wir damals eine Werkstatt, denn meine Bremsbelege waren nach der 3. Abfahrt am Ende und wir waren uns beide sicher, am besten macht das einer der sich auskennt und nicht wir! Gesagt - gefunden und getan! (auch so kann es gehen!)


Aber diesmal nicht! Diesmal will ich es besser machen. Ich werde mein Bike verstehen ! Wissen, warum es irgendwo kratzt, warum die Kette runterspringt und wie ich die Bremsbeläge wechsle, ohne dass nachher die halbe Bremse fehlt. Und genau deshalb habe ich mir Hilfe geholt!


Der Plan: Technik lernen, statt dumm schauen!

Obwohl ich mein Bike für die Tour ausleihe, will ich trotzdem wissen, wie, was, wann zu tun ist. Denn nichts ist schlimmer, als mitten in der griechischen Pampa zu stehen und zu realisieren: „Mist, das hätte ich mir vielleicht vorher anschauen sollen…“

Und weil man am besten von einem Profi lernt, habe ich mir bzw. Michi uns einen Bike-Guru gesucht. Günther. Der Mann, der uns in das geheime Wissen eines Bike-Flüsterers einweihen wird! Aber keine Sorge – über unser Technik-Bootcamp mit ihm gibt's dann einen eigenen Blog.


Was ich bis dahin schon weiß – der Technik-Überlebensguide!

Bis Günther uns den ultimativen Bike-Wissenstransfer verpasst hat, habe ich mir schon mal die wichtigsten Dinge notiert, die jeder Radfahrer auf einer Tour beherrschen sollte:

🔧 Schlauch wechseln & Reifen flicken – Weil schieben einfach keine Option ist.

Kette reparieren – Falls sie reißt, will ich nicht auf Günther oder einen freundlichen Bike-Engel warten müssen.

Bremsbeläge wechseln – Denn ohne Bremsen wird's… sagen wir mal, interessant . Schaltung nachstellen – Falls ich nicht die ganze Tour in einem Gang fahren will.

Speichen nachziehen – Damit mein Rad nicht irgendwann aussieht wie ein Achter. Schrauben checken & festziehen – Weil es doch blöd wäre, wenn der Sattel plötzlich eigene Wege geht.


Notfall-Equipment für die Tour

Wenn's hart auf hart kommt, sollte jeder Bike-Rucksack diese Überlebensutensilien enthalten:

Multitoolwerkzeug

 ✔ Ersatzschlauch & Flicken 

Mini-Pumpe oder CO2-Kartuschen 

Ersatz-Kettenschloss Schaltung oder -glied 

Bremsbeläge (weil ich schon ahne, dass ich sie brauche werde - woran wird das wohl liegen?) 

Kabelbinder & Isolierband – weil damit ALLES zu retten ist!


Fazit: Bike-Wissen spart Nerven (und Kilometer schieben)!


Dieses Mal will ich nicht nur fahren , sondern auch verstehen ! Mein Ziel ist es, nicht erst dann nervös zu werden, wenn etwas schiefgeht – sondern darauf vorbereitet zu sein.


Günther wird uns auf den neuesten Stand bringen, aber bis dahin heißt es: Technik-Check, üben und Werkzeug bereitlegen. Denn nichts fühlt sich besser an, als eine Panne souverän zu meistern und dann einfach weiterzufahren, als wäre es nichts gewesen!


🚴‍♂️ Außerdem: Auf geht's – rein in die Technik und raus auf die Straßen, Trails und vor allem Landschaft!


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Heute gibt's zur Abwechslung mal keine Vokabeln, keine Rezepte und keine Tipps zur Sattelpflege – sondern eine kleine Geschichte aus der Kategorie „Gibt's doch nicht – oder doch?“

 Unter dem Motto: „Seltsam, aber sattelfest!“


„Der verlorene Richtungswechsel“

Einmal, so erzählt man sich in einem kleinen griechischen Dorf, kam ein österreichischer Radfahrer vorbei – nennen wir ihn einfach mal „Bertl“. Top vorbereitet, mit Karte, GPS, Kompass-App, Sonnenstandanalyse und dem berühmten Satz: „Ich fahr einfach dem Gefühl nach!“

Er bog ab bei einer Ziege, die ihm freundlich zunickte – ein gutes Zeichen, dachte er. Nach weiteren fünf Kilometern bergauf, vorbei an 23 Olivenbäumen (alle gezählt!), einem kläffenden Hund und einem alten verwunderten Dorfbewohner, ganz in schwarz gekleidet und einen Bart wie Herbert in seinen besten Zeiten, mit Ouzo im Blut und Kater auf der Schulter, endete der Weg. Einfach so. Kein Schild! Kein Pfad! Nur ein Huhn, das ihn mitleidig ansah.

Bertl stieg ab, trank einen Schluck Wasser und sagte philosophisch zu sich: „Manchmal ist der Umweg der Weg.“ Dann drehte er sich um – und fand direkt hinter sich eine kleine Taverne, wo der Wirt sagte: „Du bist der dritte Österreicher heute, der sich hier verfahren hat. Willst du ein kühles Mythos oder gleich was Warmes essen?“


Moral der Geschichte:

Manchmal führt dich das Rad nicht dorthin, wo du geplant hast – sondern genau dahin, wo du sein solltest.(Und wenn nicht, gibt's wenigstens Mythos Bier.)



1 Kommentar


yannis
15. Apr. 2025

„Manchmal ist der Umweg der Weg.“

Yeap!

Und manches Mal, Man muss zu weit gehen, um herauszufinden, wie weit man gehen kann.

Auch ok!

Καλημέρα φίλε Χέρμπερτ! :)

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