Training für die Tour – oder: Wie ich versuche, meinen Popo und meine Muskeln in Form zu bringen
- Herbert Zauner
- 10. Feb. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 12. Sept. 2025

Eine Woche auf dem Rad. Jeden Tag aufs Neue aufsteigen, losfahren, durchziehen. Klingt nach Abenteuer! Klingt aber auch nach einer Herausforderung für Beine, Rücken – und vor allem für meinen Allerwertesten. 😬
Ich erinnere mich noch lebhaft an meine Transalp, als mein Sitzfleisch irgendwann schrie: „Es reicht!“, mein Körper aber sagte: „Weiter geht's!“ . Das Ziel war zu verlockend, die Motivation zu hoch – auch Zähne zusammenbeißen und treten! Genau darauf werde ich mich jetzt wieder vorbereiten.
Das Problem? Die Zeit vergeht zu schnell! Wir haben schon Februar, und wenn ich nicht bald mehr in die Gänge komme, kann ich die Tage bis zum Abflug in den Süden an einer Hand abzählen . Aber bis dahin gilt: Konsequenz ist gefragt! Und mit Konsequenz meine ich nicht nur, dass ich meinen Trainingsplan an die Wand hänge und ihn bewundere – ich muss ihn auch befolgen!
Mein Trainingsplan – brav aufgehängt, aber auch befolgt?

Ich habe mir auch vorgenommen, mindestens 3-4 Mal pro Woche für 1 Stunde 15 Minuten auf meinem Hometrainer zu schwitzen. Ja, genau auf dem alten Ding, das seit Jahren zuverlässig Widerstand leistet – im wahrsten Sinne des Wortes, denn außer „Widerstand“ hat es keine einzige funktionierende Funktion mehr. Aber solange ich in die Pedale trete und ins Schwitzen gerate, tut es seinen Dienst – und das zählt!
Bevor ich aber in die Pedale steige, steht eine Aufwärm-Routine von 20 Minuten auf dem Programm. Nicht nur, um meine Muskeln auf Betriebstemperatur zu bringen, sondern auch, weil mein Rücken ein bisschen Extrabetreuung braucht. Schließlich soll er sich unterwegs nicht beschweren!
Mehr als nur Radfahren – Walken und Krafttraining
Doch nur auf dem Hometrainer sitzen reicht nicht! Schließlich will ich nicht nur Kilometer schrubben, sondern auch meine Muskeln in Schuss bringen. Zur Vorbereitung gehören außerdem noch zwei weitere wichtige Komponenten:
1. Regelmäßiges Walken an der frischen Luft

Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit eine super Möglichkeit, um Ausdauer aufzubauen und den Kreislauf in Schwung zu bringen. Außerdem ist es eine willkommene Abwechslung zum Indoor-Radeln. Und wenn's richtig kalt ist? Dann wird’s eben ein „Erkältungsresistenz-Training“!
2. Krafttraining mit Hanteln

denn starke Muskeln sind das A und O , um nicht nur auf der Tour durchzuhalten, sondern auch Verletzungen vorzubeugen . Besonders wichtig sind dabei die Bein- und Rumpfmuskulatur – schließlich soll nicht nach der ersten Steigung die Kraft ausgehen. Ich arbeite mit verschiedenen Gewichten und versuche, den gesamten Körper zu trainieren.
Reicht das Training? Wahrscheinlich nicht!
Und genau hier stellt sich die große Frage: Ist das genug?
Ehrlich gesagt: Wahrscheinlich nicht. Ich erinnere mich an einen weisen Menschen ( Norbert - der wohl ein bisschen mehr Ahnung von Training hat als ich), der einmal sagte: „Irgendwann musst du im Training die Komfortzone verlassen.“
Autsch. Das bedeutet auch
✅ Mehr Intensität statt nur gemütliches Schwitzen!
✅ Zwischendurch auch mal richtig Gas geben – denn auf Korfu gibt's schließlich keine „Komfortzonen-Modus“-Steigungen.
✅ Dranbleiben! Weil Ausreden wie „Heute ist nicht mein Tag“ nicht zählen, wenn man eine Insel per Rad durchqueren will.
Auch gut! Ab jetzt heißt es: Training hochfahren, Komfortzone verlassen und schon mal den Popo in Sitzfleisch-Form bringen.
Bleibt dran – ich halte euch auf dem Laufenden!







Kommentare