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Vom Gipfel des Ruhms zur Couch – und wieder zurück aufs Rad!

  • Autorenbild: Herbert Zauner
    Herbert Zauner
  • 7. März 2025
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 12. Sept. 2025



Als ich 2017 von der Transalp zurückkam, war ich stolz wie Ouzo! Ich hatte es geschafft – Alpen bezwungen, Höhenmeter gesammelt, "schweißgetränkte Radlhosen" mehrfach schnell abgewetzt gemacht. Und das Beste daran? Die Anerkennung! Freunde und Familie überschütteten mich mit Lob, Respekt und staunenden „Wahnsinn, du bist ja irre!“-Kommentaren. Das tat gut – sehr gut!


Und was macht man, wenn man sich so richtig im sportlichen Ruhm sonnen kann?


Genau – erstmal gar nichts!


Ich ließ mich zurücklehnen und genießen, gönnte mir eine wohlverdiente Pause… die dann irgendwie länger dauerte als geplant. Man könnte sagen, ich habe den Höhepunkt meiner Karriere erreicht – und blieb dann einfach mal dort sitzen. Radfahren? Ach, das kann warten. Ein neues Abenteuer? Erstmal nicht.




Doch dann kam die Segelidee. Ein Kurzurlaub in Kroatien auf dem Boot eines Freundes – schönes Wetter, entspannte Brise, das Geräusch der Wellen… und ein damaliger Freund der nicht locker ließ: „Das wäre doch was für dich!“ Mach doch eine Skipper-Ausbildung!“ Nun, nach mehreren Gläsern Wein (und wahrscheinlich auch einer rosaroten Meeresbrise in

meinem Kopf) und einigen Seemeilen hörte sich das ziemlich gut an. Ein paar Monate später fand ich mich tatsächlich in einer Segelschule wieder, lernte Knoten, Windrichtungen und warum es keine gute Idee ist, den Skipper über Bord zu werfen. (aber dazu kommt später mal mehr an Infos!)

Segeln ist schön, keine Frage. Mit dem Wind gleiten, das Wasser unter sich spüren – solange es nicht zu heftig wird, denn ich habe keine Lust auf eine unfreiwillige "Titanic-Nachstellung". Aber eines wurde mir langsam klar: Segeln ist großartig, aber es ersetzte nicht das Radfahren.

Und mein Rad? Das stand traurig in der Ecke,

verstaubte langsam und war wahrscheinlich kurz davor, mich aus Protest aus seiner Freundesliste zu löschen.


Dann kam 2019 mein Schlaganfall – und plötzlich wurde mir bewusst, wie wichtig es ist, sich doch selbst mehr zu bewegen und nicht nur darauf zu achten ob du die Segeln richtig in den Wind stellst. Ich begann wieder mit kleinen Touren, erkundete Linz und später Kärnten.


Aber da war ein Problem:

Meine Frau Christina hatte ein E-Bike. Und während ich mich bergauf abstrampelte, fuhr sie "locker neben mir her, pfeifend, entspannt – manchmal sogar mit einer Hand am Lenker," während sie mit der anderen noch Nachrichten schrieb (zumindest fühlte es sich so an!) - auch etwas übertrieben! Spätestens nach der dritten Bergtour, in der ich gefühlt 30 Jahre älter wurde, war klar: Ein E-Bike brauchte er!




2024 war es dann soweit: Ich wurde stolzer Besitzer eines Haibike-Fullys. Anfangs fühlte es sich an, als hätte ich einen Motorroller unter mir – aber, mein Gott, machte das Spaß! Endlich wieder längere Touren, mehr Bewegung und, was für mich das Beste war: Ich entdeckte neue Wege und Strecken, die ich mit meinem klassischen Mountainbike nie ausprobiert hatte. Plötzlich war ich im Wald unterwegs, erkundete Trails, die mir früher Respekt einflößten, und fühlte mich wieder wie ein kleiner Junge, der sein erstes Fahrrad bekommen hatte.


Natürlich werde ich dazu noch einen eigenen Beitrag schreiben – denn das E-Bike hat mir nicht nur eine neue Art des Fahrens gezeigt, sondern auch meine Begeisterung fürs Radfahren auf eine ganz neue Ebene gehoben.




Aber eines ist klar: So sehr ich mein neues „Zauberbike“ auch liebe, für mein nächstes großes Abenteuer – meine Tour Rund um Korfu – bleibt das klassische Mountainbike mein treuer Begleiter - und das bleibt leider wie schon erwähnt zu Hause! Aber Dimitris - inzwischen ein Freund - wird uns mit seinem Bike Verleih etwas Gutes zur Verfügung stellen!


Und Warum mach ich das mit dem Mountainbike und nicht mit dem e Bike?


Weil ich es noch einmal wissen will!


Ich werde spüren, wie sich die Anstrengung anfühlt, wie sich jeder Kilometer erarbeiten muss. Ich will den Muskelkater, die Schweißperlen und das Gefühl, am Ende des Tages völlig erledigt, aber glücklich zu sein. Und die Vorfreude darauf? Die ist schon jetzt riesig!


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„Von Gipfeln, Gassen und Geröll – Vokabeln für unterwegs“


Ob du mit dem Rad durch enge Altstadtgassen fährst, einen steilen Berg erklimmst oder einfach nur die atemberaubende Natur genießt – unterwegs begegnest du den unterschiedlichsten Orten und Dingen. Und wie praktisch wäre es, wenn du wüsstest, wie du auf Griechisch nach dem nächsten Brunnen, einer schönen Aussicht oder (ganz wichtig!) der nächsten Taverne fragst?

Damit du auf deiner Tour nicht sprachlos bleibst, gibt's hier eine kleine, aber feine Sammlung an Vokabeln rund um Stadt, Natur und Berge. So bist du bestens vorbereitet – egal, ob du einem neugierigen Einheimischen erklären willst, dass du den höchsten Gipfel der Insel erklommen hast oder einfach nur das griechische Wort für „Schatten“ brauchst, weil die Sonne mal wieder gnadenlos brennt. 🌞😎


Und noch was: Keine Sorge – mit diesen paar Vokabeln am Ende bist du bestens gerüstet, um am Strand nicht nur zu entspannen, sondern auch souverän mitreden zu können! Und wer weiß, vielleicht beeindruckst du ja den einen oder anderen Griechen oder sympathische Griechin mit deinem neuen Wortschatz – oder zumindest den Kellner, wenn du dein nächstes „mythos“ (Bier) ganz souverän auf Griechisch bestellst.


Also, studiere diese Wörter, pack dein Rad oder die Badehose und los geht's – die griechische Landschaft wartet auf dich!



 

 

 

Straße

dromos

δρόμος

Weg

monopatien

μονοπάτι

Kreuzung

diastavrosi

διασταύρωση

Brücke

Gefyra

γέφυρα

Berg

Vounó

βουνό

Hügel

lofos

λόφος

Wald

dasos

δάσος

Fluss

Potamos

philippinisch

Meer

Thalassa

θάλασσα

Strand

Paralia

philippinisch

Klippe

gkrémi

γκρεμί

Dorf

Chorio

mittel

Stadt

Polis

πόλη

Platz (in der Stadt)

Platia

philippinisch

Markt

agorá

Αγορά

Hafen

Limani

λιμάνι

Tankstelle

venzinádiko

βενζινάδικο

Reifen

elastik

ελαστικό

Sattel

sella

σέλα

Helm

Kranos

Κράνος

Rucksack

Sákos plátis

Σάκος πλάτης

Trinkflasche

mpoukáli neroú

μπουκάλι νερού

Pause

Diálima

διάλειμμα

Sonnenaufgang

Anatoli Iliou

Ανατολή ηλίου

Sonnenuntergang

dusí ilíou

δύση ηλίου

Sand     

 

ammos 

Μεμος

Welle

kýma

κύμα

Muschel

Kochýli

κοχύλι

Felsen

vráchos

βράχος

Sonnencreme

Antiliakó

Αντηλιακό

Schwimmen

Kolympi

κολύμπι

Segeln

apóplous

απόπλους

 

 

 

 

 

 

 



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